Licht und Schatten zum Saisonstart bei Löhne III

Zum Saisonauftakt in der Kreisliga trennte sich Löhne III zu Hause mit einem 4 : 4 Unentschieden von der vierten Mannschaft des Schachclub Porta Westfalica.

Sebastian Zickel holte in seinem ersten Mannschaftseinsatz direkt den ersten Punkt

Sebastian Zickel holte in seinem ersten Mannschaftseinsatz direkt den ersten Punkt

Die Gastgeber aus Löhne traten bis auf Brett 8 in Bestbesetzung an, während die Gegner von der Weser ersatzgeschwächt waren und an den unteren vier Brettern mit noch unerfahrenen Jugendspielern antraten.

Löhne konnte hier seine Überlegenheit ausspielen und alle Partien an diesen Brettern gewinnen. An Brett 5 gewann Andreas Steinhauer durch eine Läufergabel auf beide Türme Material und verwertete diesen Vorsprung souverän. Wenig später gewannen auch Matthias Höke und Waldemar Völk ihre Partien an Brett 6 und 7. Porta konnte aber zwischenzeitlich dagegen halten. Pierre Siekmann unterlag an Brett 2 nachdem er eine Leichtfigur durch eine Bauerngabel verloren hatte und diesen Rückstand nicht mehr kompensieren konnte. Mannschaftsführer Manuel Rüter unterschätzte einen Angriff am Damenfügel, verlor zuerst zwei Bauern und einige Züge später einen Läufer. Diesen Rückstand konnte er nicht wieder aufholen, wodurch Porta auf 3 : 2 verkürzte.

Schließlich holte aber Neuzugang Sebastian Zickel in seiner ersten Mannschaftspartie direkt seinen ersten Sieg an Brett 8 und brachte Löhne wieder mit 4 : 2 in Führung. Porta stand damit nun mit dem Rücken zu Wand und musste die verbliebenen zwei Partien gewinnen um noch ein Unentschieden zu erreichen.

Am Spitzenbrett hatte Meik Nienaber gegen seinen starken Gegner im Endspiel einen Bauern weniger. Es sah zwischenzeitlich so aus als könnte er diesen stoppen und ein Remis halten doch leider klappe es nicht und die Partie ging verloren. Erich Krüger an Brett 4 hatte auch keinen Erfolg bei der Jagd nach dem Siegpunkt. In einer unübersichtlichen Stellung mit Drohungen auf beiden Seiten und wenig Bedenkzeit gewann er zuerst eine Leichtfigur, fand dann aber nicht die beste Fortsetzung und büßte das gewonnene Material nur zwei Züge später wieder ein. Das für ihn nachteilige Endspiel ging daraufhin verloren.

Der Kampf endete damit 4 : 4 Unentschieden und bringt Löhne III auf einen Platz im Mittelfeld der Tabelle.